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HENN-Kältetechnik GmbH
Am Rottland 21
D-58540 Meinerzhagen
Telefon +49 2354 5083
Fax       +49 2354 6894
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FRISCHE IDEEN
FÜR PROFESSIONELLE KÜHLUNG

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Die aktuelle Klimadiskussion zeigt deutlich, wie  wichtig ein schonender Umgang mit unserer Umwelt ist.
Die EU und die  Bundesregierung haben eine Reihe von gesetzlichen Rahmenbedingungen  geschaffen,
die den Einsatz von Kältemitteln und das Betreiben von  Kälteanlagen betreffen. Diese sind für Sie als
Anlagenbetreiber verbindlich.  Wir nehmen auch hier unsere Vorreiterrolle ernst und informieren Sie über
die  aktuellen Gesetze und Verordnungen.

ODP ist die Abkürzung von Ozone Depletion Potential  und gibt das Ozongefährdungspotenzial eines
Kältemittels an. Der Abbau der  Ozonschicht geschieht durch Chlor- und Bromatome, die sich aus  den
aufsteigenden FCKW-Molekülen in der Stratosphäre in 15-20 km Höhe  herauslösen. Durch die Zerstörung
der Ozonschicht erhöht sich die  UV-Strahlung. Die neuen H-FKW und FKW Kältemittel enthalten kein
Chlor oder  Brom mehr. Sie gefährden die Ozonschicht nicht.

Dem Kältemittel R11 wurde der ODP-Wert 1,0 zugeteilt.  Die Werte aller anderen Kältemittel werden
entsprechend ihres  Gefährdungspotenzials auf R11 bezogen. Stoffe, die negative Auswirkungen auf  die
Ozonschicht haben, können in der EU nur noch begrenzt verwendet werden.  Der Zeitplan für das
vollständige Verwendungsverbot ist bereits  angelaufen.

    Kältemittel         ODP-Wert
    R11                     1,00
    R12                     1,00
    R504                   0,23
    R22                     0,05
    R134a                0,00
    R717                  0,00

GWP Global Warming Potential -  Kennwert für das Treibhauspotential

Seit Beginn der Industrialisierung steigt der Anteil  von CO2 und anderen Treibhausgasen in der
Erdatmosphäre ständig an und  dadurch hat sich die Temperatur im Jahresmittel um 1 bis 1,5 °C
erhöht. Die  Folgen dieser klimatischen Veränderungen werden  derzeit vielfach diskutiert. GWP ist
die Abkürzung für Global Warming  Potential und verdeutlicht den Beitrag zur globalen Erderwärmung.

Dem Kältemittel R744 (CO2) wurde der GWP-Wert 1,0  zugeteilt. Alle anderen Kältemittel werden
entsprechend ihres Gefährdungspotenzials auf R744 bezogen. Anlagen  mit Kältemitteln mit einem
GWP Wert größer 0 werden durch gesetzlich  vorgeschriebene Dichtheitsprüfungen reglementiert.

    Kältemittel         GWP-Wert
    R12                     7,10
    R22                     1,20
    R502                  4,30
    R134a                1,20
    R404a                3,52
    R407C                1,62
    R744                1,00
    R717                   0,00

Gesetze zum Schutz der Umwelt -  Ziele der Europäischen Union

Zum Schutz der Umwelt hat die UNEP (United Nation  Environment Program) den Ausstieg aus der
Verwendung von klimaschädlichen  Kältemitteln beschlossen. Inhalt des Maßnahmenpaketes ist die
Reduzierung der  Emissionen auf ein Minimum durch schrittweise Verwendungsverbote sowie  die
Förderung von Alternativtechnologien.

Zunehmend werden durch diese Verordnungen die  Betreiber von Kälteanlagen in die Pflicht genommen.
Es unterliegt ihrer  Verantwortung, selbstständig die vorgeschriebenen Maßnahmen umzusetzen. 
Hier eine kurze Übersicht über gültige Gesetze und Verordnungen zur  Einschränkung von ozonschädigenden
Stoffen und fluorierten Gasen:


EG 2037/2000 - Verordnung  zu Stoffen mit Ozonabbaupotential

Die bereits im Jahr 2000 beschlossene Verordnung EG  2037/2000 sieht den Ausstieg aus der
Verwendung ozonschädlicher Stoffe vor.  Der schrittweise, zeitliche Ausstieg ist vom unterschiedlichen
ODP Wert  abhängig. Die ChemOzonSchichtV, welche die EG 2037/2000 auf nationaler  Ebene  zum
Teil verschärft, bezieht sich auf die Verbote und Beschränkungen  von chlorhaltigen Kältemitteln.
Zusätzlich werden hier die Anforderungen  an  das Betriebspersonal geregelt.

EG 842/2006 - Verordnung zu Stoffen  mit Treibhauspotential

Die Verordnung schreibt für Kälteanlagen, die mit  fluorierten Treibhausgasen betrieben werden,
Verwendung und Umgang vor. Eine  intensive Überwachung wird durch gesetzlich vorgeschriebene
Prüfintervalle  gewährleistet. Insbesondere ist das Entweichen von Gasen zu verhindern  und
entdeckte Lecks rasch zu reparieren.

Im Einzelnen regelt die Verordnung:

die Häufigkeit der Dichtigkeitskontrollen in  Abhängigkeit von der Füllmenge

> 3 kg alle 12 Monate
> 30 kg alle 6  Monate
> 300 kg alle 3 Monate

die Häufigkeit der Kontrollen halbieren sich bei  Füllmengen über 30 kg und 300 kg, wenn ein funktionierendes
und geeignetes  Leckage-Erkennungssystem eingebaut ist
.

 

Jeder Betreiber ist verpflichtet ein Anlagen-Prüfbuch
für Kälteanlagen zu führen und die Dichtigkeitsprüfung
sind von  zertifiziertem Personal durchzuführen.

Bei Füllmengen > 300 kg ist ein Erkennungssystem
für Leckagen vorgeschrieben, das alle 12 Monate
zu überprüfen  ist.

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